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07.11.2017, 15:37 Uhr
Wir stehen bei der Digitalisierung ganz am Anfang
KPV Münsterland diskutiert Breitbandausbau und Digitalisierung
Unter dem Motto „Breitbandausbau im Münsterland – Was sind die nächsten Schritte?“ hat die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU (KPV) im Münsterland zu einer Veranstaltung nach Ascheberg-Davensberg ins Hotel Clemens-August eingeladen. „Das gesamte Münsterland hat sich beim Breitbandausbau inzwischen auf den Weg gemacht. Wir wollen daher nicht mehr über den richtigen Weg, sondern über die nächsten Schritte diskutieren, die zur Erreichung des Ziels der Digitalisierung jetzt vor uns liegen“, begrüßte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr als Vorsitzender des KPV Bezirksvorstandes Münsterland die rund 50 Teilnehmer.
KPV-Bezirksvorsitzender Dr. Christian Schulze Pellengahr mit den weiteren Teilnehmern der Informationsveranstaltung in Davensberg
Der Veranstaltungsort war nicht zufällig gewählt. Noch vor einem Jahr gehörte Davensberg zu den am schlechtesten versorgten Ortslagen im Münsterland, heute hat das Dorf durch den Ausbau der Unitymedia ein leistungsfähiges und zukunftssicheres Glasfasernetz. Jörg Nußbaumer, zuständiger Bereichsleiter der Unitymedia, stellte den Zuhörern das 12 Mio. €-Projekt seines Unternehmens in Ascheberg und Nordkirchen vor. In allen 6 Ortsteilen baut die Unitymedia derzeit ein Glasfasernetz. Im kommenden Frühjahr werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein und alles Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen schnelles Internet flächendeckend zur Verfügung stehen. Hauptreferent des Abends war aber Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, der extra aus Berlin angereist war. Habbel ist ausgewiesener Experte, wenn es um die Digitalisierung der Städte und Gemeinde geht. In einem Streifzug durch das gesamte Spektrum kommunaler Aufgaben zeigte er auf, welche Potenziale und Chancen für Kommunen in der Digitalisierung stecken. Es gehe dabei nicht nur um die elektronisch Akte, sondern vielmehr um neue Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger, so Habbels eindringlicher Appell. Die Kreise, Städte und Gemeinden verfügten hier über einen Schatz, um den sie viele beneideten. Weitere Beiträge befassten sich mit dem noch andauernden Breitbandausbau. Ralf Hübscher, Breitbandkoordinator des Kreises Warendorf, beschrieb die dortigen Erfahrungen mit dem Förderprogram des Bundes. Dr. Jürgen Grüner von der Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld berichtet von dem Modell der Landwirte im Kreis Coesfeld, in Eigeninitiative die Glasfasernetze zur Erschließung ihrer Hofstellen zu bauen. Und Alexander Rumler von Breitband.NRW stellte vor, welche neuen Anforderungen der Gesetzgeber durch das DigiNetz-Gesetz den Kommunen stellt. „Der Abend hat gezeigt, in welcher Breite und mit welchem Engagement sich das Münsterland den Herausforderungen der Zukunft stellt. Gerne bieten wir mit der KPV eine Plattform, dass die Aktiven vor Ort sich austauschen können“, fasste Dr. Schulze Pellengahr die Veranstaltung zusammen. Ein Fazit, dem sich der Gast aus der Hauptstadt gerne anschloss: „Ich bin beeindruckt, mit welcher Konsequenz Sie im Münsterland die Zukunftsthemen angehen. Das ist nicht überall in der Republik der Fall“, so Habbel.
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